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Turnerabend 2014

«Gwunderland» machte Zuschauer neugierig

Die "Freiheitskämpfer"
Die „Freiheitskämpfer

Anscheinend nahm es viele wunder, was «Aline im Gwunderland» alles erleben würde. Jedenfalls war die Halle an beiden Abenden restlos ausverkauft und selbst an der Nachmittagsvorstellung drängten sich sehr viele Zuschauer in die Halle. Während fast 2½ Stunden staunte das Publikum ob der 15 sportlichen und unterhaltsamen Nummern. Nach einem kleinen Intro durch Aline, dem Hasen und dem Kater schossen dank den Kleinsten die Pilze aus dem Boden. Später schlängelten sich Raupen über die Bühne, um sich in Schmetterlinge zu verpuppen.

 

Turnerisch anspruchsvoll ging es an den Stufenbarren weiter, wo Jugendliche ihr Können als Froschkönige und Ängeli zeigten. Kobolde und herzige Elfen gehörten auch in die auf eine einzigartige Weise in ein «Gwunderland» verwandelte Halle, in dem Bäume verkehrt aufgehängt waren. Sogar eine eigens über den von einem Springbrunnen gespeisten Bach geschlagene Brücke inklusive Fischer gab es zu bestaunen. Unterstrichen wurde das Mystische durch zwei Nummern mit Schwarzlicht, was für zusätzliche Stimmung sorgte.

 

Aline auf dem Mond
Aline auf dem Mond

Gwundrig entdeckte Aline während des Abends die mit Neonfarben besprühten Wächter des Lichts, akrobatische Freiheitskämpfer und deren Trampolinsprünge, Aerobic tanzende Musketiere, Wettermacher – die Akrobatik, Gymnastik und Tanz miteinander verbanden – sowie wirbelige Morphdancers. Die Frauenriege trommelte – beinahe wie bei einem Tattoo – synchron durch ihre Show und die Männerriege sorgte mit ihrem attraktiven Reigen für ein Augenverwirrspiel. Dazwischen liess sich Aline selber im übertragenen Sinne auf den Mond schiessen. Helle Begeisterung lösten die knackigen, sexy Beachboys aus. Entzückte Freudenrufe raunten durch die Halle, als ein Haifisch deren Badehosen gar frivolerweise raubte.

 

Die mit einem kessen Mundwerk ausgestattete Aline erhielt zwischen den Nummern Unterstützung. Zwar im falschen Film gelandet, erfreute der gestiefelte Kater mit spanischem Akzent, mexikanischem Gehabe und klebrigen Anmachsprüchen die Chicas. Einigen stand danach die Röte im Gesicht ganz gut an. Ein Bäumchen, versehen mit einem Vogelnest, suchte immer wieder seinen Platz. Auch süss war der weisse Hase, der allerdings ungeschickterweise immer sein luftiges Spielzeug demolierte und dabei die Zuschauer mehr als nur erschreckte. Das rief jedes Mal den riesengrossen Bösewicht Jabberwocky auf den Plan resp. die Bühne. Doch Aline konnte das Monster am Schluss auf ihre mutig-naive Art wieder zur Räson bringen.

 

Die "Wettermacher"
Die „Wettermacher“

Nach so vielen Abenteuern hatten Besucher wie Teilnehmer eine Menge Durst, um den Abend bis in die frühen Morgenstunden in der Halle dank des «SchMOORtopfs» mit seinen Leckereien oder an der Bar ausklingen zu lassen. Dabei wurde wohl das eine oder andere «Gwundrige» weiter erzählt.

 

Der Turnverein dankt den Sponsoren für deren finanzielle Unterstützung. Ohne diese ist ein solch immenser Aufwand schwer zu stemmen. Die vier Wasserfluh-Sponsoren: Blattner Getränke, Küttigen; Clientis Bank Küttigen-Erlinsbach; Natura Drogerie, Küttigen und Holzbau Gebr. Wehrli, Küttigen. Auch die Hasenberg-Sponsoren trugen zum Gelingen bei: AEW Energie AG, Aarau; Amsler Veranstaltungstechnik, Küttigen; Berner Gartengestaltung, Küttigen; DesignFrey, Muhen; EigenArt, Küttigen; Gruber Markus, Küttigen; Häuptli Sport, Küttigen; Hofer Carrosserie AG, Buchs; Läubli GmbH, Küttigen; Mathys Informatik, Unterentfelden; Merz Bauunternehmung, Küttigen; PR-Büro Wasserfluh, Küttigen; Renovationsservice, Küttigen; Schuh Wehrli, Aarau; Steiner Bäckerei + Konditorei, Küttigen; Vindoc SA, Rombach.

von André Hächler

» Der Bericht ist auch in der AZ online erschienen