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Maibummel der Männerriege vom 6. Mai 2018 (Sissacherfluh)

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Ein sonniger Frühlingstag war aufgegangen, als sich genau 30 Turner der Männerriege zum traditionellen Maibummel aufmachten. Für diesmal war das Baselbiet auserkoren worden. In Gelterkinden stärkte man sich  unter den Kastanienbäumen im Gasthof „Roseneck“ mit einem Kaffee und stieg dann steil zum Sunnehof auf mit herrlichem Blick ins Rickenbachertal, wo noch unzählige Kirschbäume die Landschaft beleben. Der Wanderweg verlief nun im halboffenen Wald unterhalb der Böcktener Fluh. Am Wegrand standen hin und wieder Grüppchen von Maiglöckchen und an sonnigen Ecken leuchtete der Besenginster mit seinen gelben Blüten.  

Man erreichte das erste Wanderziel, die Burgruine Bischofstein, welche auf einer ausgesetzten Felsnase thront. Dies war eine Rodungsburg, gegründet im Mittelalter von den Herren von Eptingen, die sie an den Bischof von Basel verkauften. Auffällig ist der mächtige, runde Bergfried mit 2,20 m dicken Mauern, an denen sich die Eidechsen sonnten. 1356 stürzte die Burg beim Grossen Erdbeben von Basel ein und wurde nicht mehr aufgebaut. 

Aus verschiedenen Rucksäcken wurden nun die Zutaten zu einem feinen Apéro hervorgeholt und bereitgestellt. Da erlitt Oliver Rothaupt, der Reiseleiter, eine Schrecksekunde: Es fehlten zwei Flaschen vom feinsten Sissacher Weisswein! Wo konnten sie wohl sein? Allgemeine Ratlosigkeit. Es zeigte sich dann später, dass die zwei Flaschen von einigen Senioren, die aus gesundheitlichen Gründen mit dem Postauto unterwegs waren, mitgenommen wurden.

Nach dem Halt folgte man dem Hang des Chienberges nach Westen und erreichte just auf die Mittagszeit die Sissacher Fluh, das zweite Wanderziel. Unter luftigen Sonnenzelten liess man sich von einem feinen Mittagessen bei guten Gesprächen verwöhnen. Die Aussicht von der Felsenkanzel ins breite Ergolztal bis zum Roche – Turm nach Basel hinunter ist grossartig! Inzwischen brannte die Sonne unerbittlich und der rassige Abstieg nach Sissach verursachte in der ungewohnten Wärme manchem eine schweissnasse Stirn und ein feuchtes Hemd. Da noch genug Zeit bis zur Zugsabfahrt war, löschte man im kühlen Schatten der „Sonne“ den grössten Durst. Ein herzliches Dankeschön an Oliver Rothaupt, der den Maibummel tipptopp vorbereitet und durchgeführt hat!

Bruno Zeller